Der superschnelle Hardt Hyperloop aus den Niederlanden soll bald nach Deutschland kommen. Hyperloop - was? Mag manch einer fragen. Es handelt sich um einen Zug in einer Röhre gebaut auf Stelzen, der Personen mit bis zu 1.000 Stundenkilometern auf Magnetfeldern durch Unterdruckröhren transportieren – oder besser gesagt schießen – soll. In der Welt des Gründers Tim Houter wird ein Land damit zu einer Stadt; Distanzen wie Berlin – Frankfurt binnen Minuten erreichbar. Für ganz schön viel Hype um den Hyperloop sorgte Elon Musk, der neben der Erfindung der Hyperloop Competition, diesen Sommer ankündigte zusammen mit einer Tunnelbohrfirma eine unterirdische Strecke zwischen Washington und New York City bauen zu wollen.

Was braucht man dann noch um so einen Loop zu bauen? Achja, Geld! Gerade einmal 600,000 € hat derHardt Hyperloop hierfür zusammen, daher ist jetzt Wagniskapital gefragt, um das 17-köpfige Team für den Bau einer Testanlage zu unterstützen. Das sollte aber nicht zu schwierig sein, denn schon jetzt besteht enormes Interesse von Regierungen überall in der Welt, die erste Pilotstrecke in ihrem Land zu bauen. Dann wäre da aber noch eine gigantische Investition in eine komplett neue Infrastruktur nötig…

Alles nur Spinnerei? Ein Indiz dafür, dass das Konzept umsetzbar sein könnte gibt die Luftfahrt, denn wenn man Kurzstreckenflüge durch CO2-neutrale Züge ersetzt, kann sehr viel Kerosin eingespart werden. Airbus jedenfalls ist neugierig und investiert bereits. Gespannt warten wir auf die nächste Hyperloop Competition und welche Investoren dabei sein werden!