Daimler war die große Hoffnung auf dem Heimspeichermarkt und wurde Dank jehrzehntelanger Erfahrung in der Batterieentwicklung hoch gehandelt im Wettstreit mit Tesla’s Powerwall. Im Fokus standen Autobatterien, denen Daimler ein “Second Life” geben wollte. Schnell folgte der Ausbau in den US-Markt und eine Kooperation mit Solar-Installateur Vivint Solar, um eine Kombination aus Solar und Heimspeicher anzubieten. Knapp zwei Jahre später gibt der Autobauer diesen Vertrieb wieder auf. Als Gründe nannte eine Sprecherin Autobatterien seien "technisch überfrachtet", was sie unbewegt in einem warmen Keller stehend, nicht bräuchten.

Mercedes will in der Zukunft jedoch Lösungen anderer Hersteller anbieten und sich selbst der Entwicklung von stationären Großspeichern widmen. Welche ist bislang nicht bekannt. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich um die Systeme von einem der marktführenden Unternehmen wie sonnen, E3/DC, LG oder Solarwatt handeln dürfte.