Erfinder des Lithium-Ionen Akkus, Akira Yoshino, dachte Anfang der 80er Jahre noch lange nicht, dass seine Erfindung zur Kerntechnologie für die Mobilitätswende werden würde. Er wollte damals eine möglichst energiedichte Batterie etwa für Kameras entwickeln. Heute steckt seine Erfindung in fast jedem Gerät – vom Smartphone bis zum Elektroauto. Yoshino hatte sich nicht in seinen kühnsten Träumen vorstellen können, dass die Verwendung einer Lithiumbatterie wirtschadtlich in der Automobilbranche werden könnte, was an den immensen Kosten der Batterie lag.

Heute arbeitet der 70 jährige Forscher immer noch in der Batterieforschung, hat sich aber inzwischen der Entwicklung von Festoffakkus zugewendet – die er als die nächste große Revolution prophezeiht. Mit der Batterie würden Ladezeiten von durchaus 5 Minuten realistisch, so Yoshino, auch würde die Batterie nicht gekühlt werden, wie etwa Lithiumakkus, was erhebliche Vorteile mitsichbringt. Es wird sich zeigen, ob Yoshino an zwei Revolutionen beteiligt sein wird oder ob doch eine andere Technik, wie die Wasserstoffzelle oder Redox Flow, das Rennen machen wird.