Die Diskussion über die Frage, welche Antriebsart den Verbrennungsmotor in Zukunft ersetzen wird ist ja in vollem Gange. Und dabei wird die Brennstoffzelle immer wieder von manchen Experten als zu teure und damit nicht zukunftsfähige Technologie bezeichnet. 

Bosch setzt jetzt ein Ausrufezeichen und steigt in den Markt für mobile Brennstoffzellen ein und entwickelt zusammen mit dem schwedischen Unternehmen Powercell  die sogenannten Stacks für die industrielle Großproduktion weiter. 

Die strategische Überlegung hinter dieser Investition macht meiner Meinung nach sehr viel Sinn. Bis 2030 könnten bis zu 20% aller Elektrofahrzeuge weltweit mit Brennstoffzellen betrieben werden. Und selbst vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, daß dann mindestens 130 Millionen E-Fahrzeuge zugelassen sind. Also ein durchaus lohnenswertes Marktpotential für die mit Skepsis betrachtete Brennstoffzelle!